Aktuelle Lesungen
Im Fluss der Zeit
Walter Kaufmann
1939 erreicht Walter Kaufmann als fünfzehnjähriger mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte aus Nazi-Deutschland das rettende London. Im Mai 1940 entfernen ihn britische Behören von der Internatsschule. Walter Kaufmann wird als »Ausländer« in Liverpool interniert. Mit zweitausend Flüchtlingen wird er auf einem Gefangenenschiff nach Australien deportiert. 18 Monate verbringt er in Wüstencamps zwischen Stacheldraht und Wachtürmen. Obstpflücker, Soldat, Hafenarbeiter, Hochzeitsfotograf, Seemann, Schriftsteller – das sind die nächsten Stationen seines Lebens, das einem Abenteuerroman gleicht. Unter australischen Seeleuten findet er Anschluss an die Gewerkschaftsbewegung, die KP. In Fabriken und im Hafen liest er aus seinen Erzählungen. 1955 kehrt er nach Europa zurück, lebt als Schriftsteller in der DDR. Seine Romane und Reisereportagebände erleben hohe Auflagen – und stoßen doch oft an die Grenzen der Zensur. Walter Kaufmann gehörte ab 1955 dem Schriftstellerverband und ab 1975 dem PEN-Zentrum der DDR an, dessen Generalsekretär er von 1985 bis 1993 war; heute ist er Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Das letzte Buch des heute 86jährigen „Im Fluss der Zeit – Auf drei Kontinenten“ erschien im Juli 2010 im Dittrich Verlag Berlin.
Termin: September 15, 2010 18:00
Ort: Antifa-Treptow Bund Der Antifaschisten e. V., Berlin
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Im Fluss der Zeit
Walter Kaufmann
1939 erreicht Walter Kaufmann als fünfzehnjähriger mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte aus Nazi-Deutschland das rettende London. Im Mai 1940 entfernen ihn britische Behören von der Internatsschule. Walter Kaufmann wird als »Ausländer« in Liverpool interniert. Mit zweitausend Flüchtlingen wird er auf einem Gefangenenschiff nach Australien deportiert. 18 Monate verbringt er in Wüstencamps zwischen Stacheldraht und Wachtürmen. Obstpflücker, Soldat, Hafenarbeiter, Hochzeitsfotograf, Seemann, Schriftsteller – das sind die nächsten Stationen seines Lebens, das einem Abenteuerroman gleicht. Unter australischen Seeleuten findet er Anschluss an die Gewerkschaftsbewegung, die KP. In Fabriken und im Hafen liest er aus seinen Erzählungen. 1955 kehrt er nach Europa zurück, lebt als Schriftsteller in der DDR. Seine Romane und Reisereportagebände erleben hohe Auflagen – und stoßen doch oft an die Grenzen der Zensur. Walter Kaufmann gehörte ab 1955 dem Schriftstellerverband und ab 1975 dem PEN-Zentrum der DDR an, dessen Generalsekretär er von 1985 bis 1993 war; heute ist er Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Das letzte Buch des heute 86jährigen „Im Fluss der Zeit – Auf drei Kontinenten“ erschien im Juli 2010 im Dittrich Verlag Berlin.
Termin: September 18, 2010 15:00Ort: Haus der Partei DIE LINKE, Potsdam
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Die Frau in der Streichholzschachtel
Nicki Pawlow
Ost-West-Roman aus der Perspektive einer Treuhand-Mitarbeiterin. Wirtschaftsskandale und Liebesaffären kurz nach der Wende in Berlin: Nicki Pawlow verquickt in "Die Frau mit der Streichholzschachtel" das Chaos in der Treuhand-Anstalt mit einer dramatischen Liebesgeschichte und Rückblicken in die DDR-Vergangenheit.
Eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung
Termin: September 20, 2010 20:00
Ort: Parkhotel Forsthaus , Kurort Hartha
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Mit dem Gibbon und John Lennon nach Ancona
Georg Meier
Martin Semmelrogge liest aus Georg Meiers Roman "Mit dem Gibbon und John Lennon nach Ancona"
Termin: September 28, 2010 20:00Ort: ,
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Letzte Tage
Matthias Eckoldt
Autor im Ring
Kultur und Sport: Im KSC Halle wird am 2. Oktober geboxt, gelesen und musiziert. Matthias Eckoldt liest aus seinem Boxerroman "Letzte Tage".
In diesem Roman ist jeder Satz ein Treffer. Matthias Eckoldt erzählt von Toni, einem Box-Trainer aus der ehemaligen DDR, der sich ein Leben ohne Boxen nicht vorstellen kann. Boxen ist für ihn mehr als ein Sport: Harte Schläge einstecken und stehen bleiben, weitermachen - das ist sein Lebensmotto. Nach einem erfolgreichen Start im Profi-Geschäft des wiedervereinten Deutschland wird er vom Manager des Boxstalls jedoch vor eine Entscheidung gestellt, die ihn überfordert ...
Termin: Oktober 02, 2010 14:00Ort: Kultur-Sport-Club Halle 08 e.V., Halle (Saale)
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Vortrag im Rahmen des Festaktes zum Tag der Deutschen Einheit
Nicki Pawlow
Die Autorin des Romans "Die Frau in der Streichholzschachtel" hält im Rahmen des Festaktes zum Tag der Deutschen Einheit einen Vortrag zum Thema "Innterdeutsche Städtepartnerschaften".
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Termin: Oktober 03, 2010 11:00
Ort: Rathausplatz Bitterfeld-Wolfen, Bitterfeld-Wolfen
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Die Frau in der Streichholzschachtel
Nicki Pawlow
Ost-West-Roman aus der Perspektive einer Treuhand-Mitarbeiterin. Wirtschaftsskandale und Liebesaffären kurz nach der Wende in Berlin: Nicki Pawlow verquickt in "Die Frau mit der Streichholzschachtel" das Chaos in der Treuhand-Anstalt mit einer dramatischen Liebesgeschichte und Rückblicken in die DDR-Vergangenheit.
Termin: Oktober 07, 2010 19:00Ort: Kaffeehaus Köhler, Magdeburg
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Letzte Tage
Matthias Eckoldt
In diesem ersten deutschsprachigen Roman, dessen Handlung durchgängig im Boxermilieu spielt, ist jeder Satz ein Treffer. Matthias Eckoldt erzählt von Toni, einem Box-Trainer aus der ehemaligen DDR, der sich ein Leben ohne Boxen nicht vorstellen kann. Boxen ist für ihn mehr als ein Sport: Harte Schläge einstecken und stehen bleiben, weitermachen - das ist sein Lebensmotto. Nach einem erfolgreichen Start im Profi-Geschäft des wiedervereinten Deutschland wird er vom Manager des Boxstalls jedoch vor eine Entscheidung gestellt, die ihn überfordert ...
Termin: Oktober 09, 2010 19:00Ort: Panorama-Saal, Kulturkreis Neißemündung, Ratzendorf
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Tuba-Novelle
Rainer Wieczorek
Rainer Wieczorek liest aus seiner "Tuba-Novelle" mit musikalischer Untermalung eines Tubisten. Die Tuba-Novelle ist das zweite Buch von Rainer Wieczorek aus seiner Künstler-Trilogie. Die erste Novelle "Zweite Stimme" erschien im Juli 2009. Im Frühjahr 2011 folgt Wieczoreks preisgekrönte Novelle "Der Intendant kommt".
"Eine wunderschöne Novelle, graziöser kann der Essayist als Stipendiat sich gar nicht darbieten. Ich kann also nur gratulieren zu dieser sprachlich in der Schwebe gehaltenen Umrundung (die dabei eine Ergründung ist) der Beziehung zwischen Stille und Störung, über Depression und Divination." Jürgen Manthey
Ort: Goethe Buchhandlung, Düsseldorf
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Tuba-Novelle
Rainer Wieczorek
Rainer Wieczorek liest aus seiner "Tuba-Novelle" mit musikalischer Untermalung eines Tubisten. Die Tuba-Novelle ist das zweite Buch von Rainer Wieczorek aus seiner Künstler-Trilogie. Die erste Novelle "Zweite Stimme" erschien im Juli 2009. Im Frühjahr 2011 folgt Wieczoreks preisgekrönte Novelle "Der Intendant kommt".
"Eine wunderschöne Novelle, graziöser kann der Essayist als Stipendiat sich gar nicht darbieten. Ich kann also nur gratulieren zu dieser sprachlich in der Schwebe gehaltenen Umrundung (die dabei eine Ergründung ist) der Beziehung zwischen Stille und Störung, über Depression und Divination." Jürgen Manthey
Ort: Lengfeld'sche Buchhandlung, Köln
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Im Fluss der Zeit - Auf drei Kontinenten
Walter Kaufmann
***Achtung: Terminänderung! Neuer Termin ist der 20. Oktober um 19:30 Uhr***
Paul Werner Wagner im Gespräch mit dem
Schriftsteller WALTER KAUFMANN
1939 erreicht Walter Kaufmann als fünfzehnjähriger mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte aus Nazi-Deutschland das rettende London. Im Mai 1940 entfernen ihn britische Behören von der Internatsschule. Walter Kaufmann wird als »Ausländer« in Liverpool interniert. Mit zweitausend Flüchtlingen wird er auf einem Gefangenenschiff nach Australien deportiert. 18 Monate verbringt er in Wüstencamps zwischen Stacheldraht und Wachtürmen. Obstpflücker, Soldat, Hafenarbeiter, Hochzeitsfotograf, Seemann, Schriftsteller – das sind die nächsten Stationen seines Lebens, das einem Abenteuerroman gleicht. Unter australischen Seeleuten findet er Anschluss an die Gewerkschaftsbewegung, die KP. In Fabriken und im Hafen liest er aus seinen Erzählungen. 1955 kehrt er nach Europa zurück, lebt als Schriftsteller in der DDR. Seine Romane und Reisereportagebände erleben hohe Auflagen – und stoßen doch oft an die Grenzen der Zensur. Walter Kaufmann gehörte ab 1955 dem Schriftstellerverband und ab 1975 dem PEN-Zentrum der DDR an, dessen Generalsekretär er von 1985 bis 1993 war; heute ist er Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Das letzte Buch des heute 86jährigen „Im Fluss der Zeit – Auf drei Kontinenten“ erschien im Juli 2010 im Dittrich Verlag Berlin.
Eine Veranstaltung der Friedrich-Wolf-Gesellschaft e.V.
Termin: Oktober 20, 2010 19:30
Ort: LITERATURCAFÉ im CAFÉ SIBYLLE,
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Die Frau in der Streichholzschachtel
Nicki Pawlow
Ost-West-Roman aus der Perspektive einer Treuhand-Mitarbeiterin. Wirtschaftsskandale und Liebesaffären kurz nach der Wende in Berlin: Nicki Pawlow verquickt in "Die Frau mit der Streichholzschachtel" das Chaos in der Treuhand-Anstalt mit einer dramatischen Liebesgeschichte und Rückblicken in die DDR-Vergangenheit.
Termin: Oktober 29, 2010 20:00Ort: Gattas Wein-Café, Berlin
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Die Frau in der Streichholzschachtel
Nicki Pawlow
"Schreiben als Widerwort" Lesung und Gespräch in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung
Ost-West-Roman aus der Perspektive einer Treuhand-Mitarbeiterin. Wirtschaftsskandale und Liebesaffären kurz nach der Wende in Berlin: Nicki Pawlow verquickt in "Die Frau mit der Streichholzschachtel" das Chaos in der Treuhand-Anstalt mit einer dramatischen Liebesgeschichte und Rückblicken in die DDR-Vergangenheit.
Termin: November 03, 2010 19:00
Ort: Dokumentationszentrum Mahnmal St. Nikolai, Hamburg
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Im Fluss der Zeit
Walter Kaufmann
In Lesung und Gespräch:
Walter Kaufmann – Leben auf drei Kontinenten
Geboren 1924 im Berliner Scheunenviertel als Sohn einer ledigen jüdischen Verkäuferin, als Zweijähriger von einem jüdischen Anwalts und seiner Frau adoptiert, verliert mit 14 Jahren seine Adoptiveltern, die nach der Pogromnacht vom 9. November 1938 ins KZ Theresienstadt verschleppt und später in Auschwitz ermordet werden. 1939 Jahr gelingt Kaufmann die Flucht nach England, wo er als feindlicher Ausländer interniert und 1942 per Schiff nach Australien gebracht wird. Dort wird er zunächst Landarbeiter, dient dann als Soldat in der australischen Armee, schlägt sich nach Kriegsende als Straßenfotograf, Werftarbeiter, Schlachthofgehilfe und Seemann durch. 1949 beginnt er seinen ersten Roman, der 1953 in Melbourne erscheint. 1955 fährt er zu den Weltjugendfestspielen nach Warschau und besucht anschließend die DDR und die Sowjetunion. 1957 übersiedelt er in die DDR, behält jedoch seinen australischen Pass. In der DDR arbeitet er erneut als Seemann und bereist mit der DDR-Handelsmarine Südamerika. Seit Ende der 1950er Jahre lebt als freier Schriftsteller. 34 Bücher in deutscher Sprache und vier in englischer umfasst sein Werkverzeichnis, Romane, Reportagen, Geschichten im Stil der amerikanischen Short Story, ein unendlicher Fundus, aus dem er schöpft, sind seine Reisen, aber immer wieder wendet er sich auch Themen zu, die mit dem eigenen Schicksal als jüdischer Emigrant verbunden sind.
Walter Kaufmann erhielt viele Preise und Anerkennungen. Im Lichtburgforum liest er aus seinem neustes Buch Im Fluss der Zeit – Auf drei Kontinenten und redet über seine Sprache, darüber, was für ihn Exil bedeutet, und über vieles mehr.
Eine Veranstaltung des Lichtburgforums in Zusammenarbeit mit der Thalia Buchhandlung
Moderation: CHRISTA SCHUENKE
literarische Übersetzerin, Vizepräsidentin und
Writers-in-Exile-Beauftragte des P.E.N.-Zenrums Deutschland
Eintritt: 10 €
Rentner und Behinderte: 5 €
Arbeitslose, Schüler und Studenten: Eintritt frei
Termin: November 10, 2010 20:00
Ort: LICHTBURGFORUM, Berlin
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