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Edgar Hilsenrath: Zibulsky oder Antenne im Bauch
Erscheinungsdatum: 15.01.2007

ISBN 978-3-937717-03-6
154 Seiten, gebunden

Nicht lieferbar

Edgar Hilsenrath
Zibulsky oder Antenne im Bauch

Gesammelte Werke, Band 5 Herausgegeben von Helmut Braun

Buchbeschreibung

»Zibulsky – oder Antenne im Bauch« spielt in unserer Gegenwart – es ist eine verblüffende und witzige Auseinandersetzung mit den Verhältnissen in der Bundesrepublik und in Berlin. In realistischen Dialogszenen, die sich zu einer Groteske zusammenfügen, spiegelt sich eine absurde Realität. Da geht es um Adolf Hitler und die Berliner Mauer, um die Einsamkeit in Städten, um alte Nazis und die jüngere Generation auf der Suche nach einer neuen Identität, um die Gefahr des »Zukunftsterrorismus«, um Gastarbeiter und Kriegerwitwen. Hilsenrath reduziert die Sprache auf ihren banalsten Ausdruck und ist doch präzise und hintergründig. Die unbewältigte deutsche Vergangenheit holt seine Figuren immer wieder ein. »In seiner giftigen, aber amüsant-aggressiven Szenenfolge »Zibulsky oder Antenne im Bauch« wendet Edgar Hilsenrath – radikaler als der Meister des kurzen Dialogs Ernest Hemingway – diese Technik mit einer Perfektion an, die dem Leser mitunter den Atem nimmt. Hilsenrath ist vielleicht der einzige wirklich anarchische Erzähler, ein vehement die Wahrheit suchender Außenseiter unserer ausgetrockneten Intimsphäre.« Peter Jokostra, Rheinische Post

Pressestimmen

»Zibulsky oder Antenne im Bauch« spielt in unserer Gegenwart. Es ist eine verblüffende und witzige Auseinandersetzung mit den Verhältnissen in der Bundesrepublik und in Berlin. In realistischen Dialogszenen, die sich zu einer Groteske zusammenfügen, spiegelt sich eine absurde Realität. Hilsenrath reduziert die Sprache auf ihren banalsten Ausdruck und ist doch präzise und hintergründig. Die unbewältigte deutsche Vergangenheit holt seine Figuren immer wieder ein.

DER NEUE TAG

»Wer sich in die Bücher von Edgar Hilsenrath vertieft, hat bald viele Stimmen im Ohr. Nicht nur weil seine Figuren so gern reden, sich viel zu sagen haben. Sondern auch, weil die Stimmen sich manchmal selbständig machen und körperlos über den Geschichtslandschaften schweben.«

Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung

»?Ein Woody Allen aus Berlin.«

Der Spiegel