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Christo Karastojanow: Teufelszwirn
Erscheinungsdatum: 10.08.2012

ISBN 978-3-937717-59-3
ca. 500 Seiten, Englische Broschur

Preis: 19,80 €



Auch als E-Book erhältlich!

Christo Karastojanow Teufelszwirn

Roman (Aus dem Bulgarischen von Andreas Tretner)

Buchbeschreibung

Das bislang bedeutendste Werk von Christo Karastojanow ist die Trilogie »Teufelszwirn«. Die Handlung spielt in einer Kleinstadt vor dem Hintergrund des für Bulgarien traumatischen Jahres 1923/24. Die Politik einer sozialen Marktwirtschaft, maßvoller gesellschaftlicher Reformen und der Aussöhnung mit Serbien durch den damaligen Premier Stambouliski hatte zu einem wirtschaftlichen Aufschwung geführt, aber auch zu einer unversöhnlichen Opposition seitens konservativer Kreise.
Der Mord an Stambouliski im Jahr 1923 stürzte das Land in ein Chaos und in eine Orgie von Gewalt. Karastojanow erzählt die miteinander verknüpften Geschichten einer Reihe von Bürgern in einer Provinzstadt, die – oft ohne es zu wollen – in den Strudel der Ereignisse mitgerissen werden.

Pressestimmen

Vor dem Hintergrund der spannungsreichen Geschichte entfaltet sich aus zahlreichen Einzelschicksalen ein buntes, teils deftiges, ebenso üppiges wie unterhaltsames Panorama bulgarischen Provinzlebens zu Anfang des 20. Jahrhunderts (das gelegentlich bis Ende der 1970er-Jahre ausgreift). Der 1950 geborene und schon mehrfach ausgezeichnete Karastojanow, einer der bedeutenden zeitgenössischen Autoren Bulgariens, hat ein umfangreiches literarisches Repertoire: Romane und Kurzprosa, Gedichte und Dramen, aber auch Essayistik und Publizistik. Dass nun mit dieser umfangreichen Trilogie eine 1. deutsche
Übersetzung vorliegt, versehen mit hilfreichen Anmerkungen und einem Vorwort des Übersetzers Andreas Tretner, ist ein großes Verdienst der “edition Balkan”.

Dorothea Trottenberg, ekz. Bibliotheksdienst

Christo Karastojanow, ein Schriftsteller von wahrhaft europäischem Geist. Sein Roman „Teufelszwirn“, der im Bulgarien der 20er-Jahre spielt, aber auch John Lennon auftreten lässt, erinnert an Dostojewskis „Dämonen“: mit Anarchisten und Attentaten, Lichtspielhäusern, Zeppelinen und einer Synthese aus Erzähltechniken der Moderne und balkanischer Fabulierkunst.

Mathias Schnitzler, Berliner Zeitung