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Nicki Pawlow: Die Frau in der Streichholzschachtel
Erscheinungsdatum: 05.07.2007

ISBN 3937717250
300 Seiten, gebunden

Preis: 19,80 €

Nicki Pawlow
Die Frau in der Streichholzschachtel

Roman

Buchbeschreibung

Berlin 1990, ein Jahr nach dem Mauerfall. Franziska Kling, die Protagonistin in Nicki Pawlows erstem Roman, arbeitet in der Pressestelle der Treuhandanstalt. Der Arbeitsalltag ist hart: Die Telefone funktionieren nicht, die Bürotechnik ist veraltet, ständig muss improvisiert werden. Und die Treuhand ist verhasst. Streiks vor dem Gebäude, abgewickelte Betriebe, Massenarbeitslosigkeit und schließlich der Mord an Rohwedder zehren an den Nerven von Franziska und ihren Kollegen. Eines Tages erhält Franziska einen Anruf von Wolfgang Kiefer dem berühmten Fernseh-Journalisten. Franziska kennt Kiefer bereits seit ihrer Kindheit in der DDR – aus dem Westfernsehen. Der DDR-Korrespondent Kiefer wurde ihr Vorbild, ihr Idol, und ist es über die Jahre geblieben. Nachdem sie als Jugendliche mit der Familie in den Westen geflüchtet war, hatte sie Kiefer 1983 während eines politischen Seminars persönlich kennen gelernt. Damals schenkte er ihr seinen Talisman: Eine Streichholzschachtel, auf deren Boden eine Telefonnummer stand… Und nun, 1990, trifft Franziska ihr Idol in Berlin wieder. Eine verrückte Liebesgeschichte beginnt, in deren Verlauf Franziska sich mehr und mehr an Schlüsselszenen ihrer Kindheit in der DDR erinnert und schließlich das erschütternde Geheimnis der Streichholzschachtel lüften kann. Nicki Pawlow erzählt mitreißend, kenntnisreich, voller Tempo und erzeugt so einen Sog, dem sich der Leser nur schwer entziehen kann.

Pressestimmen

Manchmal balanciert Nicki Pawlows Debüt auf der Schwelle zum Kitsch. Doch dann kippt das Buch glücklich immer wieder zurück, weil die Figuren mit ihren speziellen, von der deutschen Geschichte durchtränkten Biografien so interessant sind, weil sie en passant so viel erzählen darüber, welche Folgen Geschichte für persönliche Geschichten haben kann. Auch wenn Nicki Pawlow dezidiert keine symbolischen Figuren schaffen wollte: In ihnen verdichtet sich wie im Brennglas die Geschichte der deutschen Teilung – und deren Auswirkungen.

Dina Netz, Büchermarkt, Deutschlandfunk