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Barbara Bongartz: Der Tote von Passy
Erscheinungsdatum: 15.02.2007

ISBN 978-3-937717-22-7
220 Seiten, gebunden

Preis: 19,80 €

Barbara Bongartz Der Tote von Passy

Roman

Buchbeschreibung

Lange Zeit wünschte ich den Tod meiner Eltern. Ich liebte sie, und ich schämte mich für diesen Wunsch. Seine Erfüllung aber schien dem Mädchen, das ich war, die einzige Rettung für unsere Familie. Ich dachte, wenn sie tot wären, würden wir glücklich sein und ihre Sorgen hätten ein Ende. Wer sind meine Eltern gewesen, bevor sie meine Eltern wurden? Ich habe mir die Frage zu spät gestellt. Etwas stimmte mit ihnen nicht. Sie waren nicht einverstanden mit ihrem Leben. Da war diese Unruhe im Haus. Unglück in den Augen meiner Mutter. Zorn in der Stimme meines Vaters. Ihr Mund. Sein Blick. In mir ein diffuses Schuldgefühl. Etwas schien nicht zusammenzugehen. Ich spürte das. Sie quälten sich. Aber ich wusste nicht womit.« Die Protagonistin in Barbara Bongartz' autobiografischem Roman erhält eines Tages einen versiegelten Brief, in dem ihr mitgeteilt wird, dass ihr eigentlicher, leiblicher Vater in wenigen Tagen in Paris auf dem Friedhof von Passy beerdigt wird. Nur kurz zögert sie, begibt sich dann auf den Weg nach Frankreich. Eine aufregende Suche nach den eigenen und zugleich fremden familiären Wurzeln, nach einer neuen Identität, beginnt. Immer wieder nimmt die Geschichte für die Protagonistin und für den Leser eine unvorhergesehene, überraschende Wendung, immer vielschichtiger zeigt sich der Weg in die Vergangenheit. In schnörkelloser, klarer Sprache gelingt Barbara Bongartz ein sehr leiser, eindringlicher Roman, der die Frage nach der eigenen Identität stellt, die der Leser aber am Ende doch für sich selbst beantworten muss.

Pressestimmen

Mit ihrer Biografie, die geschickt zwischen Fiktion und Realität mäandert, hat die Autorin ein Thema angesprochen, das in unserer Zeit, in der Adoption aus Entwicklungsländern keine Ausnahmen mehr sind, brisant geworden ist. Mit ihrer klaren direkten Sprache ist der Autorin mehr als eine Autobiographie gelungen. Ein literarischer Roman – spannend wie ein Krimi – und voller Überraschungen. Kurz: empfehlenswert

Sabine Grunwald, AVIVA Online Magazin für Frauen

Eine namenlose Ich-Erzählerin erhält eines Tages einen versiegelten Brief, in dem ihr mitgeteilt wird, dass ihr eigentlicher, leiblicher Vater in wenigen Tagen auf dem Friedhof von Passy in Paris beerdigt wird. Nur kurz zögert sie, und begibt sich dann auf den Weg nach Frankreich. Damit beginnt eine aufregende Suche nach den eigenen Wurzeln, nach einer neuen Identität.

Immer wieder nimmt die Geschichte für die Protagonistin – und für den Leser – eine unvorhergesehene Wendung. Immer vielspuriger führt der Weg in die Vergangenheit. In schnörkelloser Sprache gelang Barbara Bongartz ein eindringlicher Roman über die Frage nach der eigenen Identität. Die Autorin gilt in der Literatur-Szene als Geheimtipp.

Felicitas von Lovenberg, FAZ

Am Anfang der Geschichte steht ein Brief. Und der lakonische Hinweis, dass der leibliche Vater der Empfängerin in Paris, genauer: in Passy, beigesetzt werde. Für die Erzählerin Barbara Bongartz, die ihren als Roman bezeichneten Text autobiografisch verdichtet hat, bedeutet das, noch einmal in die eigene Familiengeschichte abzutauchen. …
Die Bundesrepublik der 50er und 60er Jahre, wie sie Barbara Bongartz su skizzieren versteht, ist eine, die unter dem gleißenden Schein von Wirtschaftswunder und Saturiertheit das Verschweigen notdürftig kaschiert.

Werner Jung, STADTREVUE

Eines der Bücher dieses Frühjahrs, das man unbedingt gelesen haben muss.

Manuela Reichart, RBB RADIO BERLIN BRANDBURG

Das Buch ist von Anfang bis Ende wunderschön klar durchgeschrieben, und es ist von einer hohen Dichte … Gedanken über die existenzielle Verlorenheit, die sich im Grunde nur in der Sprache ein wenig beruhigen kann … es ist eine solche Wärme und Fülle darin, in der sich Wut und Weisheit auf höchst wundersame Weise mischen.

Tanja Langer, Schriftstellerin

Da ist Barbara Bongartz wirklich etwas sowohl Persönliches wie künstlerisch Starkes gelungen.

Ilma Rakusa, Schriftstellerin

Das Spiel mit dem eigenen Autorennamen wie auch mit Identitäten der eigenen – in einem Fall auch der angeeigneten – fremden ist in Bongartz’ literarischem Werk nicht neu. … Wer bin ich? Jeder moderne Roman – zumal wenn er die Erzählhaltung eines Ich wählt – beruht auf dieser Frage. Selten aber wird sie – in der sogenannten hohen Literatur – so direkt gestellt wie in Barbara Bongartz’ Roman Der Tote von Passy. Selten mündet sie so umstandslos in das Thema der Suche nach den leiblichen Eltern. Doch, was in der Zusammenfassung wie ein trivialer Plot erscheinen mag, ist in diesem Fall Anlass für eine Suchbewegung, die den Leser in ein Spiegelkabinett lenkt. Jenen Raum unendlicher Möglichkeiten, in den man sich nicht ohne Gefahr begibt, denn einen Ausweg bietet er nicht. … Hier wird – zugleich mit der Eröffnung eines halb kriminalistischen halb thrillerhaften, dabei aber völlig unaufgeregt erzählten Irrgangs – ein weiterer, rätselhafter Impuls gegeben – die Identität des Autornamens mit dem der Erzählung. Man erinnere sich an Flauberts Dictum Madame Bovary, das bin ich. Wo gemeinhin die Fiktion ein Alter-Ego behauptet, etabliert dieser Roman unverhohlen eine autobiografische Wertung. Das überrascht um so mehr, als sich allmählich eine Kette unerhörter Begebenheiten entrollt. … Selten drängt sich die Frage nach dem Wahrheitsgehalt so auf wie bei diesem Buch. … Bewusst hat also die Autorin bei der Bearbeitung eines biografischen Themas die klassischen Indikatoren der Identität ins fiktionale Spiel hineingenommen. Ein ernstes Spiel, das eine entscheidende Wendung erfährt, als sich herausstellt, dass die Protagonistin in der Tat ein Adoptivkind ist und vor Jahrzehnten ihre leibliche Mutter nicht aber den leiblichen Vater kennenlernte. … Der berühmte Kreislauf des Begehrens drängt sich auf, der von Buddha bis Lacan die Gemüter bewegte. Ein unabschließbarer Enthüllungsprozess, der im Text indirekt zu Wort kommt. … Wer die früheren Werke von Barbara Bongartz kennt, … den opulenten Roman Örtliche Leidenschaften, den New-York-Roman Die amerikanische Katze oder ihren im Schreibheft veröffentlichten Briefwechsel mit Alban Nicolai Herbst, der wird seinen Augen nicht trauen, nach dem dort etablierten ornamentalen, bewusst manirierten, labyrinthischen und theorielastigen Stil nun eine außergewöhnlich schlichte und schmucklose Erzählweise anzutreffen. Besonders aber fällt der unpathetische, fast unterkühlte Ton auf, der dem Identitätsthema die Gefühlslast nimmt und jeden emotionalen Betroffenheitstenor vermeidet. … Der Tote von Passy ist zugleich ein kluges, sorgfältig kontrolliertes Experiment in Sachen biografischer Selbsterfindung und ein spannungsreicher Roman der Selbstfindung. Das unscheinbare Leitmotiv dieses Buches findet sich in einem kindlichen Spiel, das die Frage nach Herkunft und Selbstsein mit jenem dunklen Schrecken verbindet, der unser aller wer? und woher? begleitet.

Dorothea Dieckmann, DLF BÜCHERMARKT

Der erste Satz ist skandalös und weckt gerade deshalb das Interesse des Lesers: »Lange Zeit wünschte ich den Tod meiner Eltern.« So etwas spricht man nicht aus. Nicht in der Ich-Form. So etwas bedarf der Erläuterung. So beginnt der neue Roman von Barbara Bongartz, deren Bedeutung, durch zahlreiche Bücher belegt, zu den bestgehüteten Geheimnissen eines maßstablos gewordenen Literaturbetriebs gehört. Die Erzählerin heißt, wie die Autorin, Barbara Bongartz. Ein autobiografischer Roman also? Das ist von Belang allenfalls für jene Teilnehmer der Mediengesellschaft, die Meldungen über Britney Spears oder Angelina Jolie für Nachrichten halten. Die Erzählerin erfährt, daß ihr vermeintlicher Vater nicht ihr leiblicher Vater ist. Der aber wird am kommenden Freitag in Paris begraben. Die Mitteilung setzt die Erzählerin auf eine Spur. Das Thema hat in Romanen und Filmen der vergangenen Jahre eine Renaissance erlebt: Es geht um die Suche nach der eigenen Identität, die man in der Entdeckung des Vaters zu finden hofft. Offenbar erschöpft sich dieses Thema nicht. Es läßt so viele Varianten zu, wie es Individuen gibt. Barbara Bongartz durchbricht die Chronologie. In immer neuen Anläufen blickt sie zurück auf die Zeit, die jener Gegenwart vorausging, in der sie ihrem toten Vater begegnen soll, in der sie dann recherchiert. Das ist virtuos gemacht. Die Kinospezialistin Barbara Bongartz hat ihren »Citizen Kane« studiert. Der Roman ist nicht auf Spannung angelegt, aber es gibt Passagen, in denen die Rekonstruktion der verborgenen Geschichte den Charakter eines Detektivromans annimmt oder einer romantischen Erzählung mit mystischen Andeutungen. »Der Tote von Passy« ist auch ein Paris-Roman, dann ein Roman über Frankreich, über das Verhältnis von Franzosen und Deutschen. Die Erzählerin hat ein paar Jahre in Paris gelebt, die Stadt ist ihr vertraut. Sie ist freilich auch dem Leser vertraut., sie droht an ihren eigenen Klischees zu ersticken. Wie soll man über Paris schreiben, ohne epigonal zu erscheinen, aber auch ohne diese Stadt ihrer Magie zu berauben? Barbara Bongartz schafft genau diese Gratwanderung. Sie skizziert ein bekanntes und zugleich fremdes Paris, einen Ort, der zur erzählten Geschichte gehört und zugleich über diese hinausweist. Barbara Bongartz bevorzugt in dem vergleichsweise schmalen Roman kurze Sätze. Sie verleihen dem Text einen sachlichen Charakter und der Sprache eine Melodie, deren Zäsuren auch beim Leser ein Atemholen provozieren. Diese Sprache ist auf eine fast altmodische Weise elegant. Und es erweist sich, daß auch ein gegenwärtiges Ambiente durch die Differenz von Gegenstand und literarischem Stil gewinnt. Barbara Bongartz strebt offenbar mehr an als ein Wiedererkennen. Vielleicht auch, um der Falle des Autobiografischen zu entgehen. Die Stilisierung ist hier ein Akt der Diskretion sich selbst gegenüber. Gegen Ende nennt die Erzählerin ein paar Autoren. Otto Weininger zum Beispiel und Julia Kristeva. Die Besorgnis aber, es könnte jetzt zu einem bildungsprotzerischen Theorieüberbau kommen, wird zerstreut. Da ist von dem französischen Schauspieler Daniel Gélin die Rede, dem wunderbaren »jungen Herrn« aus der »Reigen«-Verfilmung von Max Ophüls. So soll der Vater der Erzählerin ausgesehen haben. Gratulation!

Thomas Rothschild, STUTTGARTER ZEITUNG

Selbstfindung ist ihr Thema. Mit Romanen wie »Örtliche Leidenschaften« oder »Die amerikanische Katze« wurde Barbara Bongartz, 49, zum Geheimtipp. Ihren Durchbruch markiert ihr neues Buch »Der Tote von Passy«, ein raffiniert konstruiertes Spiel mit autobiografischen Details. … »Der Tote von Passy« ist kein üblicher larmoyanter Betroffenheits-Roman. Sondern ein großer literarischer Wurf.

MADAME

Realität und Fiktion. Gegenwart und Vergangenheit. Wahrheit und Wunsch. Alles verschwimmt. Immer wieder verliert sich die Romanfigur in Hoffnungen und Phantastereien. Wer mag der wahre Vater gewesen sein? Ein reicher Geschäftsmann? Oder doch vielleicht ein Diplomat? Der grauen Realität wird eine bunte Welt der Imagination gegenübergestellt. … Auch wenn sie ihr eigens Leben literarisiert, so ist »Der Tote von Passy« doch ein äußerst mutiger Text. Ohne Rücksicht auf sich selbst schreibt die Autorin über ihre Sehnsüchte, ihre Schwächen und ihre Ängste.

Gerhard Pretting, ORF1

Bongartz versteht es, dem geläufigen Thema ungewohnte Variationen abzugewinnen und erweist sich als souveräne Stilistin.

dpa

Man mag der Autorin absichtsvolle Verrätselung ankreiden, indes, dieser ausgesprochen schlicht und schmucklos erzählte Irrweg bildet den Topos der Selbstentfremdung mit Überzeugungskraft aus und gibt – auch mit den Mitteln der Reflexion – der Erkenntnis Gestalt, dass sich die Wahrheit der Identität zwischen Wahrscheinlichkeit und Wahrhaftigkeit hin und her bewegt, nicht mehr und nicht weniger und – unabschliessbar. Die Aporie des »Werde, der du bist« enthüllt sich indirekt, in einer kühlen, jede Gefühligkeit abweisenden Sprache. Etwa wenn die Erzählerin anhand der Biografie ihrer Mutter, die das Kind aus Hilflosigkeit und unter Druck abgab, formuliert: »Mein Glaube an sie war jener bizarren … Angst entsprungen, die ihr die Allmacht gab über mich: Faszination durch Verschwinden. Abwesenheit. Ein nie endender Mangel.«

NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

Barbara Bongartz’ Autofiktion ist alles andere als Selbstentblößung. Es ist eine ausgefeilte literarische Komposition mit gekonnt gesetzten Dissonanzen.

Jan-Frederik Bandel, JUNGE WELT

“Der Tote von Passy” ist ein spannender Roman, der als Vatersuche beginnt und sich zum Psychogramm einer Adoptivfamilie auswächst.”

Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung

Die deutsche Schriftstellerin Barbara Bongartz hat sich selbst – mit Namen und in der Ich-Form – zur Hauptfigur ihres neuen Romans gemacht. … Nicht nur das Thema und die Erzählstruktur machen "Der Tote von Passy" zu einem Lesevergnügen der besonderen Art. Barbara Bongartz gelingt auch die psychologische Studie einer Figur, für die die Vatersuche zur quälenden Obsession wird.

Schach, OÖnachrichten

Mit beeindruckender Hartnäckigkeit verfolgt die Erzählerin ihr Ziel; was sich entfaltet, wird über die persönliche Geschichte hinaus ein Stück deutscher Geschichte, zurück bis zu den neu entdeckten Kreuzberger Großeltern, über die dreißiger Jahre in Ahlbeck auf Usedom und bis nach Marseille. Sie berührt die Nachkriegsgechichte in Köln und führt bis ins heutige Berlin. Das alles wird auf 194 Seiten verdichtet und klar erzählt, manchmal zum Weinen anrührend, manchmal durchsetzt von einem maliziösen, warmen Humor.

Das Verbot die eigene Geschichte zu kennen, wird zum Motor des Erzählens, und die Unsicherheit über die eigene Identität öffnet den Blick auf Gesten und Räume. Eine komplizierte Reflexion über die Verankerung im Leben wir hier überaus einfach erzählt: wie ein authentisches Material zerfällt und neue zusammengefügt werden muss. Das literarische Wissen um die vielen Wahrheiten muss mit der existenziellen Sehnsucht zusammengebracht werden, was die eine Wahrheit über die Herkunft ist.
Ein Kunststück aus Weisheit und Wut.

Der Tagesspiegel

Barbara Bongartz ist für mich die eleganteste Fallenstellerin der deutschsprachigen Literatur. Vor allem ist sie aber eine begnadete Erzählerin. Ihre Spuren zwischen autobiografischer Fantasie und fiktionaler Realität weiß sie gut zu verwischen und schafft damit eine enorme Präsenz. Von Berlin aus spinnt sie neuerdings ihr literarisches Netz, das scheinbar Biographisches und Erfundenes verwebt und das sie geographisch-literarisch über die Welt legt: New York, Paris, Berlin, Passy, Düsseldorf, Hall. Auch ihr neuester Roman »Der Tote von Passy« (Dittrich, 2007) stellt uns vor Rätsel. Treibt die Autorin ihre Spielchen auf die Spitze, indem sie die Erzählerin Barbara Bongartz nennt? »Lange Zeit wünschte ich den Tod meiner Eltern«, lautet der erste Satz « ein leiser Paukenschlag! Gedacht von einer, die adoptiert wurde und deren Wurzeln in Frankreich liegen. Zufall, dass auch Barbara Bongartz adoptiert wurde und in Frankreich lebte? Oder brauchte es alle vorhergehenden literarischen Versatzstücke, um auf diese Geschichte zu kommen? Ein weiteres Geheimnis dieser »Mystifikation der deutschen Literatur« (Thomas Rothschild).

Robert Renk im Autorenporträt für die 5. Internationalen Literaturtage Sprachsalz

Die Bundesrepublik der 50er und 60er Jahre, wie sie Barbara Bongartz über ihre Protagonisten zu skizzieren versteht, ist eine, die unter gleißendem Schein von Wirtschaftswunder und Saturiertheit das wirkliche Sein verdrängt und dieses grundsätzliche Verschweigen notdürftig kaschiert.

Werner Jung, NEUES DEUTSCHLAND

Auf mehreren sich vermengenden Zeitebenen erzählt die deutsche Autorin die beinahe kriminalistisch anmutende Spurensuche einer erwachsenen Frau, die letztendlich wegen der Unehrlichkeit und dem beharrlichen Scheigen der Elterngeneration zum Scheitern verurteilt ist. Bongartz bietet dem Leser ein sprachlich beeindruckendes literarisches Werk über die Frage von Identität, der Bedeutung familiärer Bindungen und die Suche nach dem eigenen Ich.

Barbara Tumfart, ÖSTERREICHISCHES BIBLIOTHEKSWERK

»Barbara Bongartz liebt Mystifikationen. Sie selbst scheint ja eine Mystifikation zu sein. Wie anders ist es zu verstehen, dass eine Frau im mittleren Alter, die bereits mehrere zum Teil sehr umfangreiche Bücher veröffentlicht hat, immer noch ein Geheimtipp ist?«

Thomas Rothschild, Stuttgarter Zeitung