Gerard Aalders

Geboren 1940 in Amsterdam Mitarbeiter am NIOD, Institut für Kriegsdokumentation in Amsterdam, internationaler Experte von Raub und Rückführung jüdischen Besitzes Mitautor des Buches »Die Affaire Sanders«, von dem mehr als 12.000 Exemplare verkauft wurden
Ingrid Bachér

Geboren 1930 in Rostock, aufgewachsen in Berlin, lebt in Düsseldorf und Italien, arbeitete als Journalistin und für den Rundfunk, schrieb Hörspiele und Fernsehspiele, Erzählungen und Romane. 1958 veröffentlichte sie ihr erstes Buch, gehörte seitdem zur Gruppe 47, wurde später Mitglied des westdeutschen PEN-Zentrums und in den Jahren 1995/96 dessen Präsidentin. Von ihren Romanen wurden besonders bekannt »Das Paar« und »Woldsen oder Es wird keine Ruhe geben«. Zuletzt veröffentlicht: »Schliemanns Zuhörer«, das 2003 in einer englischen Ausgabe erscheinen wird, und »Sarajewo 96« mit Bildzeichen von Günther Uecker. Zur Zeit ist sie Vorsitzende der Heinrich-Heine-Gesellschaft.
Barbara Bongartz

1957 in Köln geboren. Studium der Theater- und Filmwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in Paris, München, Köln. Lebte in Düsseldorf und New York, seit 2003 in Berlin. Veröffentlichungen: Von Caligari zu Hitler - von Hitler zu Dr. Mabuse, Eine psychologische Geschichte des Deutschen Films von 1948-62, 1990. Das Böse möglicherweise, Erzählungen, 1994. Stücke fürs Herz, Erzählungen, 1995. Eine der Geschichten aus Donner & Sturm, 1997. Örtliche Leidenschaften - Compilationes, 1997. Herzbrand - Der Fall Cordelia Richter, 1999. Die Amerikanische Katze, 2001. Inzest oder Die Entstehung der Welt, Roman in Briefen von Barbara Bongartz und Alban Nikolai Herbst, 2002. Auszeichnungen u.a.: Förderpreis und Arbeitsstipendium der Stadt Düsseldorf 1998. Akademie Schloß Solitude 1999/2000. Arbeitsstipendium Künstlerhaus Lucas, Ahrenshoop 2001.
Helmut Braun

Helmut Braun, 1948 in Franken geboren. Lebt seit 1957 in und um Köln. Verleger, Herausgeber, Publizist. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Leben und Werk von Rose Ausländer, u. a. die Biografie »Ich bin fünftausend Jahre jung«. Herausgeber des Gesamtwerkes der Dichterin und ihr Nachlassverwalter. Autor von Rundfunksendungen für DLF, DLR, WDR, BR und DRS. Zur Zeit gibt Helmut Braun im Dittrich Verlag die Edgar Hilsenrath Werkausgabe in 11 Bänden heraus.
Christoph D. Brumme

Geboren 1962 in Wernigerode/Harz.
Schule, Berufsausbildung (Eisenbahner), Militär, Theater, Philosophiestudium. Link zur Seite von Christoph Brumme: Hier
Romane: 1994 Nichts als das, 1997 Tausend Tage, 2002 Süchtig nach Lügen.
Romane:
»Nichts als das«, 1994
»Tausend Tage«, 1997
»Süchtig nach Lügen«, 2002
»No« (auch als Hörbuch – gelesen von Corinna Harfouch), 2008
Monika Buschey

Monika Buschey: Geboren 1954 in Bochum. Musikhochschule Stuttgart, Bühnen- und Wanderjahre, später Zeitungsvolontariat in Essen. Heute freie Journalistin und Autorin. Sie arbeitet vor allem fürs Radio: Hörspiele, Reportagen, Features, und literarische Portrais: Hans Wollschläger, Robert Gernhardt, Raoul Schrott, Bernhard Schlink, Matthias Hartmann, Christian Brückner, Ernst Stötzner, Traugott Buhre. In den Jahren 1999, 2000, 2001 sind drei Bände mit literarischen Paar-Biographien erschienen: »Die Rosen deines Mundes«, »An jenem Tag im blauen Mond September« und »Inspiration und Leidenschaft - die Geliebte«. Literaturpreis Ruhrgebiet für ein Portrait von Maria Callas, Hörfassung 1998 im WDR.
Wolfgang Camphausen

geboren 1933 Musikstudium (Geige) seit 1961 Orchestermusiker 1963-1994 Mitglied in einem großen deutschen Opern- und Konzertorchester. Zwischen 1975-1994 siebzehn Sommer Mitglied im Bayreuther Festspielorchester. 1994 verkaufte er seine Geige, auf der er mehr als vierzig Jahre gespielt hatte, an eine Kollegin und begann zu schreiben.
Detlev Crusius

geboren 1942 in Landsberg/Warthe, Pommern.
1945 Flucht mit den Eltrn nach Güstrow. 1953 Flucht nach Westdeutschland.
1957 Handelsmarine. 1961 Kaufmännische Lehre. 1966 Ausbildung als Programmierer. 1969 Leiter einer EDV-Abteilung und Projektleiter für Datenbanken in Köln, Düsseldorf, Essen, Rom, Frankfurt. 1979 Firmengründung im Bereich EDV- Beratung, Programmierung, Großkundenbereich. 1985 Zusammenarbeit mit Josef Ackermann, Zürich. Projekte in Deutschland, Saudi Arabien, London, Rom, Moskau.
1990 Schaltschranklieferungen nach Belgien (mit dem Ziel Libyen).
1996 Untersuchunshaft in Mönchengladbach und Köln-Ossendorf.
1997 Urteil vor dem Landgericht Mönchengladbach zu vier Jahren Haft wegen Verstoß gegen das Außenhandelsgesetz. 1999 Freilassung nach 3 Jahren mit
Bewährungsauflagen. 2002 Übersiedlung nach Zürich. 2006 Rückkehr nach Deutschland.
Madelon de Keizer

Willem de Vries

Geboren 1939 in Amsterdam 20 Jahre Redakteur und Produktionsleiter im Verlag "Excerpta Medica" 1984 Studium der Musikwissenschaft 1991-93 Dozent an der Universität in Amsterdam, spezialisiert auf Darius Milhaud/Französische Musik Seit 1993 Redakteur für die Fernseh- Live-Sendung "Reisender in der Musik" Seit 30 Jahren beschäftigt sich Willem de Vries intensiv mit dem 2. Weltkrieg.
Theun de Vries

1907 in Veenwouden (Friesland) geboren. Mit seinen zahlreichen Erzählungen und Romanen, u.a. »Das Mädchen mit dem roten Haar« (1956), »Die Kardinalsmotette« (1960) »Vincent im Haag« (1963), »Die drei Leben des Melchior Hintham« (1965), »Saint Petersburg« (1992), »Torrentius« (1998) zählt er zu den erfolgreichsten niederländischen Schriftstellern.
Christina Didszun

Volker Dittrich

Anne Dorn

Wolfram Dorn

Wolfram Dorn, geboren 1924, von 1951-1967 gehörte er dem Stadtparlament Werdohl an und wurde mit 29 Jahren Bürgermeister der Stadt. 1952-1968 Kreistagsabgeordneter des Landkreises Altena. 1954-1961, 1975-1980 und von 1985-1995 Landtagsabgeordneter in NRW. 1961-1972 Mitglied des Deutschen Bundestages und von 1969-1972 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Inneren H.-D. Genscher. Veröffentlichte politische Sachbücher, u.a.: »Mehrheitsmacher oder mehr?«, »Geschichte des deutschen Liberalismus«, »NPD - neuer Anfang eines furchtbaren Endes«, »Der Regierungssturz in Düsseldorf 1956«, »Notstandsrechte und Demokratie«, »Der Freiheit gehört die Zukunft«, »Der Bundestag von innen gesehen«, »Freiheit in Verantwortung«. Mehrere Lyrikbände und Biografien. 1996 erschien seine Autobiografie im Auftrage des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages.
Claus Helmut Drese

Geboren 1922 in Aachen. Studium der Germanistik, Philosophie und Anglistik in Köln, Bonn und Marburg. Promotion. 1946−1952 Dramaturg in Marburg, Engagements in Osnabrück. 1952−1959 Nationaltheater Mannheim. 1959−1963 Intendant in Heidelberg. 1962−1968 Intendant in Wiesbaden. 1968−1975 Generalintendant in Köln. 1975−1986 Direktor des Opernhauses Zürich. 1984 Berufung zum Direktor der Wiener Staatsoper (bis 1991). 1991−1996 Künstlerischer Berater und Regisseur in Athen. Etwa 70 Opern- und Schauspielinszenierungen. Bücher im Dittrich Verlag: » Aus Vorsatz und durch Zufall Theater und Operngeschichte(n) aus 50 Jahren«, 1999. »Im Palast der Gefühle - Erfahrungen und Enthüllungen eines Wiener Operndirektors« (Neuauflage, 2001). »Nachklänge - Fünf Künstlerschicksale«, 2002.
Özgen Ergin

Özgen Ergin wurde 1947 in Kapadokien/Türkei geboren. Seit 1973 lebt er in Köln.
1987 erschin in Istanbul sein Erzählband »Sarlo Kemal«, drei Jahre später sein zweites Buch »Derin Sularda«, das noch größere Beachtung in der Türkei fand. Einen Auswahl aus beiden Erzählbänden liegt mit »Charlie Kemal« erstmals in deutscher Sprache vor.
Roumen M. Evert

Geboren 1952 in Kiel. Anfang der 1970er Zeitungsreporter in München, später Musikkritiker, Autor und Übersetzer in London. Veröffentlichte eine Biografie über Bob Marley, einen Roman für Kinder und schrieb Drehbücher. Ausgedehnte Reisen in Europa, Asien und Afrika. Längere Aufenthalte in Griechenland, im Nahen und Mittleren Osten, in Wien und Norwich, wo er einige Semester Kunst, Philosophie, Literatur und Geschichte studierte. 1996 wurde er in die Orthodoxe Kirche aufgenommen und lebt seitdem mit seiner bulgarischen Ehefrau in Plowdiw/Bulgarien und in den Wäldern längs der Arda. Nach dreißigjähriger Abwesenheit seit Ende 2005 wieder in Deutschland, wo er jetzt in Berlin mit der Veröffentlichung seiner in den vergangenen zwei Jahrzehnten entstandenen Texte begonnen hat. Im November 2008 erschien »Nur Stückwerk, lauter Scherben«. Die bulgarische Ausgabe der »Immigrantin« wird im Sommer 2009 herauskommen.
Bergit Forchhammer
